Ruben – siehe, ein Sohn

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Gott springt von seinem Thron hoch, tanzt, jubelt, ruft: „Ruben“! Siehe, ein Sohn. Gerade hat jemand sein Leben mit Gott in Ordnung gebracht. Wie ist das möglich? Jesus bringt Licht in die Sache. Zum wiederholten Mal sagt er zu Gabriel: „Siehst Du, dafür bin ich gestorben.“ Gabriels Antwort lässt aufhorchen: „Ich freu mich jedes Mal, wenn das geschieht. Aber verstehen kann ich’s nicht.“

Manchmal verstehen wir es auch nicht. Was ist gerade geschehen? Jemand ist heimgekehrt. Jemand, der, wie es schon vor Jahrtausenden geschah, Gott seinen Rücken zugekehrt, seine eigenen Wünsche ins Zentrum gestellt hatte, hat sich besonnen: „Was mach ich hier? Ich will nach Hause!“

Dieser Schrei, dieses Sehnen, manchmal auch nur eine Leere, die in jedem von uns steckt. Wo gehöre ich hin? Wer bin ich eigentlich? Und mit einem Mal die Antwort. Ein Freund, ein Fremder, ein Buch, eine Fernsehsendung, eine Internetseite – aber eigentlich der Heilige Geist, der diesen Kanal verwendet, um uns leise die Antwort zuzuflüstern: „Der Vater wartet auf Dich. Komm nach Hause.“

Wie soll das gehen? Wo ich doch so Vieles falsch gemacht habe? Die Stimme antwortet: „Das erinnert mich an ein junges Mädchen. Ich hatte Gabriel zu ihr geschickt und ihr sagen lassen, dass sie ein Kind bekomme. Sie sagte nur: ‚Wie soll das gehen? Ich hatte ja nie einen Mann.‘ Doch mir ist nichts unmöglich. Ich schenkte ihr einen Sohn. Jesus, mein Ein und Alles. Und er gab sein Leben für Dich. Er starb, als Antwort auf Deine Frage. Er hat bezahlt für Deine Fehler – sie sind nicht mehr. Glaubst Du das?“ Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben.

Das bringt uns zurück zu unserer Szene im Himmel. Dies ist der Moment. Siehe, ein Sohn. Warum gerade dieser Ausruf Gottes? „Gabriel, ich sehe den Anfang der Geschichte von Ende her – ich weiss, was geschehen wird. Dieser Mensch ist mein Sohn. In diesem Moment ist er es geworden. Was ich schon weiss, wird er erfahren, erkämpfen, erlernen und geschenkt bekommen. Und eines Tages in seiner Zeit wird er erkennen: Ich bin ein Sohn Gottes. Mit allem, was dazu gehört.“

Eine lange Reise fängt an. Eine Reise, die mit dem für uns prophetischen Ausruf Gottes beginnt – siehe, ein Sohn. Sie führt uns dahin, es zu glauben: Ich bin der Sohn des rechten Gottes. Benjamin.

Für Gott ist die Reise abgeschlossen. Jesus rief am Kreuz: „Es ist vollbracht!“ Für uns beginnt sie erst. Jüngerschaft.

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Die ungefilterten Gedanken eines Pastors im Exil: Werkzeuge für eine erfolgreiche Dekonstruktion des Glaubens ohne ihn aufzugeben.

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