Fröhliche Weihnachten

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Ich habe eine gespaltene Beziehung zu Weihnachten. Es ist die Erinnerung an den Beginn der Saison, die uns die Denkweise und den Blick auf den Baum des Lebens wieder eröffnet hat. Gott wird einer von uns, damit wir erkennen können, dass wir einer von seiner Art sind. Die Dreifaltigkeit war nie eine Dreifaltigkeit, sondern eine Vielheit. Und langsam wachsen wir in den Glauben daran hinein.

Aber dann ist es auch die Zeit, in der sich meine Mutter vor neun Jahren durch Sterbehilfe das Leben nahm. Und ich bin mir sicher, dass viele von euch in dieser Zeit schwierige Erinnerungen haben, sei es an die Art und Weise, wie Weihnachten in eurer Familie ablief, oder an den Verlust von geliebten Menschen.

Weihnachten ist also bittersüss. Und genau darum geht es an Weihnachten: um die Hoffnung in schwierigen Zeiten. Das macht Weihnachten zu einem zukunftsweisenden Fest und nicht zu einer Erinnerung.

Weihnachten ist ein Schatten meines Durchbruchs zur Einheit mit Gott, so wie Jesus zur Einheit mit uns durchbrach.

Es wird gesagt, dass Christus vor Grundlegung der Erde gekreuzigt wurde. Er war auch schon damals Mensch, denn wir sind nach seinem Ebenbild geschaffen. Weihnachten ist die Manifestation dessen, was schon immer wahr war, in der physischen Welt.

Möge Weihnachten ein Abbild deines Durchbruchs in den Himmel werden. Und damit kann es wieder zu einer dankbaren Erinnerung daran werden, dass du wirklich vor der Gründung deines Lebens durchgebrochen bist.

Ich wünsche dir ein frohes Weihnachtsfest, an dem du dich daran erinnerst, wer du bist und noch besser, dass du bist. Du bist der Ich Bin.

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